Der markante denkmalgeschützte Hoch­hausriegel wurde als „Pressehaus am Alex“ zwischen 1970 und 1973 in Stahlskelettbauweise errichtet. Die Fassadenele­mente wurden vorgehängt. Das Gebäude besteht aus insgesamt drei Bauteilen. Das Hochhaus hat 17 Geschosse, eine Länge von 150 Meter und eine Tiefe von 15 Meter. Die Decken bestehen aus vorgespannten Stahlbetonelementen, die auf Unterzügen aufliegen. Besonders ist die erstmalig bei Gebäuden dieser Größenordnung umge­setzte Flachgründung. Zur Ausbildung einer Deckenscheibe wurden die Deckenfelder in von einem ringgurtartigen monolithisch ausgeführten Stahlbetongurt umschlossen. Dieser Stahlbetongurt ist mit einem kleinen Randträger als Unterzug B/H = 35/40 cm ausgebildet und bildet den Ankergrund für die Fassadenbefestigung. Das Ge­bäude besitzt geschlossene Giebelwände aus Stahlbeton und einen monolithisch hergestellten Aufzugskern. Die wandartigen Bauteile sind mit Betonwerksteinplatten verkleidet. Die freistehende Treppenan­lage an der südlichen Stirnseite ist eine Stahlbetonkonstruktion mit einer mittigen, lastabtragenden Wandscheibe an der die Podeste und Läufe angeschlossen sind. Ein Flachbau schließt sich in Richtung Kleine Alexanderstraße an den Hochhausriegel an. Das Gebäude wurde in ein modernes, den heutigen Ansprüchen genügendes Bürogebäude unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes umgebaut.